Seit Jahren wird heftig diskutiert, ob es durch die Nutzung von Mobilfunkgeräten zu Schädigungen aufgrund der Strahlung kommen kann. Im Laufe der Zeit hat es einige Studien gegeben, die zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind und einander zum Teil widersprochen haben.
Am Siegeszug des Mobilfunks haben die Studien bislang nichts ändern können, das Handy ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die hohe Zahl der Studien und die zum Teil heftige Kritik, die bis zu Manipulationsvorwürfen reicht, könnten im Gegenteil dazu führen, dass sich breite Teile der Öffentlichkeit und der Handy-Nutzer dem Thema zusehends verschließen.
Zwar würden auch sehr negative Ergebnisse von Studien voraussichtlich kein Ende des Mobilfunks bringen, aber zumindest Druck auf Hersteller und Betreiber ausüben,
Jetzt hat es neue Ergebnisse aus einer Studie gegeben, die zunächst eindeutig klangen und Entwarnung zu geben schienen. Doch rasch setzte Kritik ein, das Thema Handystrahlung bleibt damit also aktuell, trotz der Studie.
Grenzwerte schützen, heißt es
Eine Studie, die durch das Bundesamt für Strahlenschutz vorgenommen worden ist, hat nach Auskunft der Forscher keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Nutzung von Handys und dem Risiko, Krebs zu bekommen, aufgezeigt.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse geäußert, dass die geltenden Grenzwerte zum Schutz ausreichten.
Auch andere, immer wieder kolportierte Gefahren und Beeinträchtigungen durch Handys sind mit der Studie nicht nachweisbar gewesen. Das gilt für den immer wieder auftretenden Vorwurf, Mobilfunkgeräte würden zu Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen führen.
Doch diese zunächst sehr eindeutig scheinenden Aussagen, die als generelle Entwarnung gewertet wurden, sind relativiert worden.
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