UMTS im Ausland


Vor allem Urlaubsreisende können aus einem schnellen und mobilen Internetzugang großen Nutzen ziehen. Die Möglichkeiten sind enorm, wenngleich das Klischee vom Laptop am Strand realitätsfern ist, denn Sand und Sonne trüben doch den Gebrauch.

Dennoch ist das Thema aktuell und immer noch schwierig. Denn es können enorme Kosten auf den Nutzer zukommen, der jenseits der Landesgrenzen mobil auf das Internet zugreift oder andere Daten trächtige Features nutzt.

Ohne Partnernetz wird UMTS teuer

Wer sich im Ausland UMTS bedient, kommt schnell in die Verlegenheit, richtig viel zahlen zu müssen. Im Idealfall nutzt man also dort das Partnernetz des eigenen Betreibers, vorausgesetzt, das gibt es und zwar in ausreichender Ausbaustufe.

Andernfalls wird es richtig teuer, denn so genanntes Roaming geht zum Teil auf dramatische Weise auf den Geldbeutel. So kann schon die regelmäßige Wetterauskunft im Ausland die Urlaubskasse leeren.

Immerhin hat sich in der letzten Zeit der Trend etabliert, dass die Preise für das Surfen im Ausland deutlich sinken. So ist der Preis für Daten-Roaming von jenen 15 Euro pro Megabyte, die immer wieder genannt werden, im Jahr 2007 auf durchschnittlich 5,24 Euro gesunken. Billig ist das immer noch nicht.

Informieren oder Alternativen nutzen

So lange sich nichts an dieser Praxis ändert, sind Reisende gut beraten, sich vor Antritt ihrer Reise genau zu informieren, wie es mit der mobilen Nutzung des Netzes bestellt ist. Wer sich vorher informiert, kann bei einigen Providern auch extra Auslandstarife benutzen. Hier sinkt der Preis für das verbrauchte Megabyte auf 50 Cent bis 2 Euro. Während die Hoffnungen auf weiter sinkende Preise ruhen, sei es durch politischen Druck, sei es durch Konkurrenz, bleibt oft auch eine Alternative für den mobilen Surf-Genuss: WLAN. Vor allem Hotels oder Verkehrsknotenpunkte können eine Alternative sein. Hier gilt aber: Vorher informieren.

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