UMTS - Eine Einführung


Das Kürzel UMTS ist in den zurückliegenden Jahren weitgehend in den Alltagsgebrauch übergegangen. Das Kürzel steht vor allem für eines: Geschwindigkeit im Mobilfunkbereich. Und damit verbunden eine exorbitante Ausweitung der Möglichkeiten, die sich im den Nutzern mobiler Endgeräte (Handys, Smartphones, Laptops) ergeben. Vor allem eröffnet sich so die Möglichkeit, das mobile Internet zu nutzen.
Natürlich steht UMTS auch für eine komplizierte Hochtechnologie, doch deren Details kann man getrost den Fachleuten überlassen.

Multimedia-Anwendungen

War der Vorgänger, GSM, für das mobile Telefonieren und allenfalls geringe Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (SMS) zu gebrauchen, hat UMTS das Tor zu mannigfaltigen Anwendungen mit multimedialen Ausmaßen aufgestoßen.
Man könnte sagen: Telefonieren kann man mit modernen, UMTS-fähigen Mobilfunkgeräten auch noch, doch ist das Leistungsspektrum dramatisch angeschwollen. Bilder und Videos können vergleichsweise schnell verschickt werden, immer komplexere Internet-Seiten können aufgerufen, E-Mails verschickt und empfangen werden – und das alles mit einer annehmbaren Geschwindigkeit. Die Liste der Möglichkeiten lässt sich endlos fortführen und wird in der Zukunft noch wachsen.

Kernbereiche und neue Welten

Die Angebote drehen sich dabei vor allem um die miteinander vernetzten Kernbereiche Mobiles Internet, Kommunikation und Medien. Vor allem das Internet mobil und ausreichend schnell via UMTS zu erreichen ist ein wesentlicher Fortschritt im Mobilfunkbereich. Hier ergibt sich eine Überschneidung von UMTS mit der zweiten grundlegenden Möglichkeit, mit einem mobilen Endgerät ins World Wide Web zu kommen: WLAN.
Die Kommunikationsfähigkeit der Handys hat sich durch UMTS weit über das bloße Telefonieren hinausgeschwungen. Der schnelle Mobilfunkstandard UMTS hat aber nicht allein bestehende Möglichkeiten erweitert, sondern auch ganz neue Dimensionen erschlossen.
Handys sind auch multimediale Geräte geworden. Spiele lassen sich durch die höhere Geschwindigkeit auch auf dem Handy spielen, ja sogar das Handy-TV soll nach und nach Verbreitung finden.

Rückwirkungen auf die Hardware

Das Handy ist somit kein Telefon mehr, sondern erweitert sich zum Smartphone bzw. Handheld. Es rückt Richtung Notebook bzw. Laptop vor, allerdings im kleinen Maßstab. Die Komplexität der Anwendungsmöglichkeiten kolliediert allerdings mit der zwangsweise vorhandenen Beschränkung bei der Größe. Ein Mobilfunkgerät kann nicht endlos wachsen, entsprechend sind kreative Lösungen gefordert.
Eine davon ist mit dem iPhone gekommen: Handytasten sucht man auf dem Gerät vergebens, ein Trend, meinen viele Experten. Gestensteuerung lautet das Zauberwort, Touchscreens, das andere.

Fazit

UMTS hat – mit einiger Zeitverzögerung – den Anstoß dazu gegeben, dass sich der Mobilfunksektor neu orientiert. Die schnelle Datenübertragung bildet die Basis für zahllose neue Anwendungen, die neue Geräte erforderten.
Apropos Geräte: Nicht nur mit dem Handy kann man UMTS nutzen; auch Laptops können mit speziellen Karten bzw. USB-Sticks via UMTS ins Internet kommen. Sogar der heimische PC lässt sich auf diesem Wege zum Surfen nutzen.

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