07.08.2008
UMTS / HSDPA - Flatrates  

Auch bei den Flatrates für den mobilen Internet-Gebrauch gibt es eine Reihe von Unterschieden, zunächst hinsichtlich der grundsätzlichen Tarifstruktur, dann aber auch in Bezug auf das, was die Anbieter T-Mobile, Vodafone, o2, E-Plus und deren Ableger bzw. Reseller tatsächlich offerieren.

Echte-Flat versus Fair-Flat


Man unterscheidet dabei zwei grundsätzlich verschiedene Varianten: Die echte Flatrate, bei der die Internetbenutzung wirklich unbegrenzt und uneingeschränkt keine weiteren Kosten erzeugt; die so genannte „Fair-Flat“, bei der es eine Volumengrenze gibt: Wird diese überschritten, kann zwar weiter kostenlos gesurft werden, allerdings nur noch mit angezogener Handbremse auf dem Niveau von GPRS.

Der große Vorteil einer Daten-Flatrate für Handy oder andere Endgeräte liegt darin, dass bei der Benutzung nicht die Uhr oder das Volumen im Auge behalten werden muss. Entspannter surfen, Musik und andere Inhalte, sowie E-Mails herunterladen – das ist das Motto bei Daten-Flatrates. Vor allem sind aber die Kosten klar und ohne unliebsame Überraschungen kalkulierbar.

Noch liegen im mobilen Internet die anderen Tarif-Versionen nach Einschätzung von Branchenkennern in Front, was damit erklärt werden kann, dass UMTS gerade erst den Kinderschuhen entwächst.

Unterschiede gibt es allerdings auch innerhalb der jeweiligen Flat-Rates: So bieten die Mobilfunkprovider nicht alle das gleiche Tempo an, auch wenn UMTS auf der Verpackung draufsteht.

HSDPA: Nur bei Fair-Flats


Bislang ist es so, dass die wirklich schnelle UMTS-Variante mit Download-Raten bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde bzw. die HSDPA-Version (bis 7,2 Megabit je Sekunde, sprich: DSL-Niveau) nur mit Fair-Flat-Varianten zu erhalten sind.

Der Grund dürfte sein, dass bei den anderen die wesentlich geringer Geschwindigkeit ohnehin einen Überlastungsschutz für das Netz bietet. Fair-Flatrates verdienen ihren Namen oft tatsächlich, denn die Volumengrenze ist mittlerweile bei vielen Providern recht hoch bemessen. Für den normalen Business-Gebrauch oder auch privaten Anwendungen reichen fünf bis zehn Gigabyte Transfervolumen aus.

Notebooks / Handhelds


Anders als beim Handy bzw. Smartphone, das bereits von Haus aus mit UMTS ausgestattet ist, fehlt die nötige Hardware bei Laptops bzw. Notebooks. Hier muss nachgerüstet werden, Laptopkarten oder UMTS-Sticks schaffen einfach Abhilfe. Im Rahmen der Flatrate-Pakete für mobiles Internet offerieren Mobilfunkprovider derartige Hardware für geringes Geld, oft genug gibt es die auch gratis dazu.

Detaillierte und aktuelle Informationen zu den Flatrates, insbesondere zu möglichen zeitlich begrenzten Aktionspreisen finden Sie auf den Webseiten der Mobilfunkanbieter.

Übersicht von Mobilfunkanbietern:

Base
Blau
Cellway Kommunikationsdienste GmbH
debitel AG
E-Plus Service GmbH & Co. KG
EWE TEL GmbH
HEAG MediaNet GmbH
htp-Hannovers Telefon Partner
Hutchison Telecom GmbH
mobilcom
O2 Germany (E2)



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