22.02.2006
WLAN zu Hause - kein Gesundheitsrisiko
Drahtlose Netzwerke sind gesundheitlich unbedenklich: Der entscheidende Faktor für die Belastung ist die Strahlungsleistung. Wer beispielsweise ein Handy verwendet, setzt sich im Regelfall einer höheren »Belastung« aus, als wenn er ein Standard-WLAN-Netz in der Wohnung betreibt, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Denn: Die Strahlungsleistung der WLAN-Geräte liegt bei 0,1 Watt (802.11b/g), bei Handys teilweise über 1 Watt - abhängig vom verwendeten Netz. Zudem: Handys werden direkt ans Ohr gehalten, WLAN-Sender sind aufgrund ihres Abstands zum Menschen eher unproblematisch. Denn bei ungestörter Ausbreitung nimmt die Strahlungsleistung mit dem Quadrat des Abstands ab. Das heißt, dass beispielsweise die empfangene Leistung bei einem Meter Abstand von der Sendeantenne hundertmal höher ist als bei einem Abstand von zehn Metern.

Auch laut Bundesamt für Strahlenschutz gibt es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft keine Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie von WLAN verursacht werden, gesundheitliche Risiken verursachen. Das Standard-WLAN wird daher vom BFS als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Das Bundesamt betreut derzeit ein umfangreiches Forschungsprogramm zum Thema.



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