06.06.2012

UMTS lässt sich Zeit

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UMTS lässt sich Zeit

Während bereits eifrig an der vierten Generation Mobilfunk namens LTE (4G) gewerkelt wird und immer mehr Haushalte durch entsprechend ausgestattete Mobilfunknetze erreicht werden, ist aber der Vorgänger UMTS (3G) noch immer nicht flächendeckend zu haben. Experten schätzen, dass es noch rund fünf Jahre dauern werde, ehe das Nivau von 2G erreicht werden kann.

 

Die Einschätzung stammt vom schwedischen Mobilfunk-Spezialisten Ericsson. Bis 2012 werden demnach rund 85 Prozent der Weltbevölkerung auf UMTS zugreifen können, derzeit sollen es ungefähr 50 Prozent sein. Beim Wechsel von 3G auf 4G soll sich die Entwicklung zwischen den beiden Vorgänger-Generationen in etwa wiederholen.

 

Demnach würde die Hälfte der Weltbewölkerung auf 4G zugreifen können. Dann werden rund neun Milliarden SIM-Karten aktiv sein, schätzen die Ericsson-Experten. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt demnach auf den Entwicklungsländern, wo es an bodenständigen Netzen fehlt, die per Mobilfunk übernommen werden.

 

Mobilfunkgeräte gelten in diesen Regionen bereits jetzt als die wichtigsten Kommunikationsgeräte, was auch erklärt, dass immer noch stark im 2G-Bereich ausgebaut wird. Ein Hemmschuh von 3G, ganz zu schweigen von 4G, sind die extrem knappen finanziellen Ressourcen der Bewohner in diesen Regionen.

 

 

 

(AA)
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