22.02.2012

SMS kein Goldesel mehr

weiterschicken
drucken

Die Erfolgsgeschichte von Kurznachrichten per SMS kenn jeder: Ursprünglich hätte niemand damit gerechnet, dass die Endnutzer von Mobilfunkgeräten so gern kurze Nachrichten für ordentlich Geld durch die Welt senden würden. Doch es kam anders. Zumindest bis in die Gegenwart bilden SMS eine wichtige Einnahmequelle für Mobilfunkanbieter.

 

Doch der Goldesel hat offensichtlich ausgedient. Der Grund sind die rasant Verbreitung findenden Smartphones. Die nämlich erlauben in Verbindung mit einer Internet-Flatrate das Versenden von E-Mails. Das geht über kostenlose Online-Anbieter oder im Rahmen der Sozialen Netzwerke.

 

Umgekehrt haben Mobilfunkanbieter selbst dazu beigetragen, dass die Einnahmen sinken. Denn Pauschalen oder Flatrates für SMS oder entsprechende Pakete im Rahmen von Flatrates lasten auf den Einnahmen. Marktforscher gehen davon aus, dass im zurückliegenden Jahr die Umsätze mit SMS um stolze 13.9 Milliarden Dollar gesunken sind.

 

Das wären rund neun Prozent und eine durchaus gravierende Entwicklung. Denn der Goldesel SMS ist für viele Anbieter schwer zu kompensieren, schon gar nicht durch andere Mobile Datendienste – meinen Branchenkenner. Möglicherweise soll es eine Alternative zur SMS richten, allerdings müsste die erst zeigen, ob sie das Zeug zur Erfolgsgeschichte hat.

 

(AA)
Anzeige

Home  |   Impressum  |   Media  |