13.01.2012

Telefonzellen: Zahl sinkt

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Noch soll es bundesweit rund 60.000 öffentliche Telefone geben, die Hälfte davon in Form von Telefonhäuschen. Die Zahlen gehen auf ein Interview des Sprechers der Deutschen Telekom mit der Mitteldeutschen Zeitung zurück. Damit hätte sich die Zahl der Telefonzellen in den vergangenen vier Jahren nahezu halbiert.

 

Der Telefonzellen Killer hat einen Namen: Mobilfunkgerät. Diese würde den Umsatz, der mit öffentlichen Zellen gemacht werde, deutlich drücken. Umgekehrt hätten die Betreiber immer mehr mit Kosten zu kämpfen, etwa durch Vandalismus. Der Unterhalt in einem Telefonhäuschen beträgt rund 100 Euro.

 

Ein Betrag, der oft nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Erst bei einem Umsatz unter zehn Euro wird seitens der Telekom geprüft, ob die Zelle abgebaut werden soll. Dabei gibt es allerdings noch Hürden zu nehmen: Die jeweilige Gemeinde muss zustimmen. Und die Bundesnetzagentur ist außerdem zu informieren.

 

 

(AA)
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