27.10.2011

Nokia: Prinzip Hoffnung mit Asha-Smartphones

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Nokia: Prinzip Hoffnung mit Asha-Smartphones

Vier neue Smartphones aus dem Asha-Produktsegment wird der finnische Handy- und Smartphone-Bauer Nokia auf den markt werfen. Asha steht für Hoffnung und das meint vor allem die hauseigenen auf ein Comeback im Smartphone-Bereich, wo Nokia gegen die Schwergewichte Apple, Google und auch RIM keine wirkliche Chance hat.

 

Die Zielgruppe der vier Asha-Modelle ist recht einfach auszumachen: Schwellenländer mit ihren Massen an Mobilfunknutzern, denen bislang Gelegenheit und Geld fehlte, um das mobile Internet zu nutzen. Die Asha-Modelle sind zumindest teilweise recht spartanisch, zum Beispiel bei der Leistungsfähigkeit.

Asha 200 und 201

 

Asha 200 und 201 unterstützen schnellstenfalls EDGE-Verbindungen, von UMTS und gar HSDPA kann keie Rede sein. Für schnelles Internet ist das zu wenig, für E-Mails und Kurznachrichten via SMS oder kurze Texte in diversen Internet-Foren und Sozialen Netzwerken mag es genügen.

 

Die Asha Smarpthones sind mit einem recht kleinen Display ausgestattet, das auf 2,4 Zoll kommt und eine Auflösung von 320x240 Pixel zulässt. Das liegt an der QWERTZ-Tastatur, die Nokia den Hoffnungsträgern mitgegeben hat. An Speicher mangelt es nicht, er ist per microSD auf bis zu 32 Gigabyte ausbaubar.

 

Für Inhalte, die man abspeichern kann, sorgt eine Kamera mit zwei Megapixeln auf der Rückseite. Ein Radio kann genutzt werden, Bluetooth 2.1 wird unterstützt. Ohne Vertrag können Asha 200 und 201 für 60 Euro erworben werden. Farblich kann der Kunde zu durchaus nachhaltig beeindruckenden Versionen greifen.

Asha 300 
 

Für 25 Euro mehr gibt es das Asha 300, das im Verlauf des vierten Quartals 2011 ausgeliefert werden soll. Das Smartphone präsentiert sich wertiger und zurückhaltender als die 200er Asha. Es unterstützt GSM-Netze, aber auch UMTS und HSDPA, was die Grundlage für mobiles Internet bildet.

 

Das Display misst allerdings aus nur 2,4 Zoll, die Auflösung beträgt 320x240 Pixel. Intern stehen 140 Megabyte Speicher zur Verfügung, per microSD-Karte ist das auf bis zu 32 GB erweiterbar. Unter der Haube werkelt ein Prozessor mit einer Taktung von einem Gigahertz, was viel digitale Muskelpracht für die Smartphone-Gewichtsklasse darstellt.

 

Für Bilder kann man sich einer Kamera mit fünf Megapixeln bedienen, Videos werden allerdings nur mit VGA aufgenommen. Ein MP3-Plyer, ein RDS-Radio und eine Schnittstelle für Bluetooth 2.1 sind mit an Bord, die Sprechzeit soll laut Nokia bei bis zu sieben Stunden liegen, Standby soll der Akku höchstens 24 Tage halten.

Asha 303

 

Der vierte im Bunde ist das Nokia Asha 303: Anders als der Asha 300 ist  hier wieder eine QWERTZ-Tastatur mit verbaut, das Gerät soll 115 Euro kosten. Das Smartphone ist größer als das Asha 300 und mit einem Touchscreen versehen, der 2,6 Zoll misst. Trotzdem bleibt es bei einer Auflösung von 320x240 Pixel, der interne Speicher umfasst 170 Megabyte, per microSD-Karte kann er auf bis zu 32 Gigabyte aufgebohrt werden.

 

Das Asha 303 unterstützt GSM- und UMTS-Netze. Unter der Haube knechtet ein Prozessor mit einer Taktung von einem Gigahertz, für Fotos steht eine 3,2 Megapixel-Kamera zur Verfügung. Außerdem gibt es Radio, einen MP3-Player, Bluetooth und WLAN, die Sprechzeit liegt bei acht Stunden (laut Nokia) und die Standby-Zeit bei bis zu 35 Tagen.

 

(AA)
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