06.10.2011

Apple: Steve Jobs ist tot

drucken

Apple: Steve Jobs ist tot

Gerüchte gehören zur Apple-Welt wie das kleine i zu den Produktnamen des Apfel-Konzerns. Diese kreisen gewöhnlich um neue, noch hinter dem Horizont weilende Produkte und sind Teil einer ausgefeilten, wie auch erfolgreichen Werbestrategie. Ganz anders jene Gerüchte, die sich seit geraumer Zeit um den Gesundheitszustand von Steve Jobs drehten.

 

Diese haben dem Apple-Gründer und – wenn man so will – Motor des Aufstiegs zum einflussreichsten, im Falle des iPhones gar epochemachenden Technologiekonzerns schon seit langem eine schwere Krankheit angedichtet. Dichtung und Wahrheit lagen hier nicht weit auseinander.
 

Jobs litt seit geraumer Zeit an einer Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse. Außerdem musste er sich einer Lebertransplantation unterziehen. Mehrfach hatte Jobs seine Aufgaben als CEO von Apple unterbrechen müssen, im August 2011 ist der Gründer schließlich zurückgetreten.

 

Steve Jobs, der 1955 geboren wurde, hatte mit Steve Wozniak die Firma Apple Computer Inc. Im Jahr 1976 gegründet, wenn man so will der Prototyp der heute schon fast klischeehaften Garagenfirma. 1977 kam der Apple II auf den Markt, ein Computer für den breiten Markt. Mit dem komerziellen Rückenwind gelang 1980 der erfolgreiche Börsengang.

 

Neben Apple ist Jobs auch für die Gründung des Filmstudios Pixar verantwortlich, das für Animationsfilme steht. Nach der Rückkehr zu Apple hat er den Computerkonzern vor allem durch Produkte in der Peripherie und darüber hinaus zu einem Weltkonzern gemacht. Vor allem das iPhone hat die komplette Mobilfunkbranche tiefgreifend und nachhaltig beeinflusst.

 

Wie einflussreich Apple selbst in Zeiten eher magerer Geschäftszahlen war, zeigt beispielhaft der Hollywood-Streifen „Forrest Gump“. Legendär die Auskunft der Hauptfigur, worin das Geld angelegt worden sei: „Irgendwas mit Obst.“ Die Kamera zeigt in diesem Augenblick einen Brief mit dem Apple-Logo.

 

(AA)
Anzeige

Home  |   Impressum  |   Datenschutz