14.05.2009

Handy als Festnetzkiller

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In jedem zehnten Haushalt in Deutschland ist der Festnetzanschluss bereits weggefallen, weil man dort per Handy alle Telefonate erledigt. Das Statistische Bundesamt hat diese Zahl jüngst ermittelt, die Entwicklung spiegelt sich jeweils im Quartalsbericht der Deutschen Telekom wider, die zunehmend an Boden im klassischen Kerngeschäft verliert.

 

Vor allem Leute mit geringem Einkommen und junge Menschen nutzen das Festnetz nicht mehr. Rund vier Millionen Haushalte waren Anfang 2008 bereits nur noch mit einem Handy ausgestattet. Vor allem bei den Zeitgenossen, die jünger als 25 Jahre sind, wird das Festnetz selten genutzt: 35 Prozent setzen ausschließlich auf Mobiltelefonie. Bei jenen, die mehr 55 bis 64 Jahre alt sind, ist die ausschließliche Mobilfunknutzung mit sechs Prozent deutlich geringer.

 

Auch bei den Einkommensklassen gibt es dramatische Unterschiede. Jene, die nur bis 900 Euro pro Monat verdienen, nutzen bereits zu fast einem Viertel nur noch das Mobiltelefon; ganze drei Prozent sind es bei den Einkommen jenseits der 2.600 Euro.

 

 

(AA)
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