15.04.2009

Flatrates für Handys treiben Mobilfunk voran

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Flatrates für Handys treiben Mobilfunk voran

Man merkt es jedes Quartal bei der Vorlage des Vierteljahresberichtes der Deutschen Telekom: Immer mehr Menschen sagen dem klassischen Festnetzanschluss auf Wiedersehen. Ein Teil davon nutzt lieber das Handy als Telefonzentrale: Dafür zeichnen vor allem Flatrates verantwortlich, die das Telefonieren per Handy wesentlich preisgünstiger gestalten und zu einer Rekord-Nutzung des Handys geführt haben.

 

Im Durchschnitt haben die Deutschen im Jahr 2008 rund 30,5 Stunden mobil telefoniert, was einem Zuwachs von zehn Prozent entsprach. Der Branchenverband BITKOM hat diese Zahl errechnet, für 2009 geht man davon aus, dass das Wachstums nicht nachlassen wird.

 

Als Grund nennen die Experten die preisgünstigen Flatrates im Mobilfunkbereich, sowie die Volumentarife, die seit einigen Jahren die Handy-Nutzung in die Höhe treiben würden. Seit 2005 habe sich die Handy-Telefonie nahezu verdoppelt, heißt es.

 

Ende des Jahres 2008 gab es in Deutschland mehr als 107 Millionen Handy-Verträge, rein rechnerisch 1,3 pro Bundesbürger.

 

 

(AA)
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