20.11.2008

Telekom: Bespitzelung auch via Festnetz

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Bei der Deutschen Telekom steht seit geraumer Zeit weniger die geschäftliche Entwicklung im Fokus des Interesses denn verschiedene Äffären: Gegenwärtig steht die so genannte Spitzel-Affäre im Zentrum des Interesses.

 

Diese hat sich vor allem auf den Handy-Bereich bezogen, doch scheint es nach Einschätzung der mit dem Fall betrauten Staatsanwaltschaft auch Spitzeleien im Festnetz-Bereich gegeben zu haben. Das berichtet die Zeitung „Handelsblatt“. Demnach sollen anlässlich der Suche nach gesprächigen Personen im Konzern auch die Festnetzanschlüsse von Journalisten durchgecheckt worden sein.

 

Bei der Festnetz-Spionage handelt es sich offensichtlich nicht um eine Bagatelle. Während bisher vor allem von überwachten Handy-Anschlüssen die Rede war, scheint das Festnetz noch wesentlich deutlicher betroffen gewesen zu sein. Dabei geht es nicht allein um das eigene Festnetz, sondern auch um die Verbindungen aus den Netzen der Konkurrenz, berichtet das Handelsblatt.

 

 

(AA)
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