18.09.2008

freenet: Druck auf Festnetz-Telefonie der Telekom

drucken

Der Anbieter von schnellen Internet-Zugängen und anderen Telefkommunikationsdienstleistungen, freenet, will den Druck auf den Konkurrenten Deutsche Telekom im Bereich Festnetz-Telefonie erhöhen. Das Unternehmen wird neue Preselection-Angebote auflegen, die bis zu 20 Prozent gegenüber der herkömmlichen Festnetztelefonie einsparen können.
 
Vier Tarife auf einen Streich
Freenet legt gleich vier dieser Tarife auf: freenetPhone Plus, Start, Basic und Comfort. Um diese zu nutzen, ist ein Telefonanschluss bei der Deutschen Telekom nötig, der monatlich 16,37 Euro kostet.
Das Paket freenetPhone Plus soll Telefonate am Wochenende und in Nebenzeiten mit 1,44 Cent je Minute erlauben, wenn ins Ortsnetz telefoniert wird. Fernverbindungen kosten 2,70 Euro pro Minute. Wer ins Mobilfunknetz von T-Mobile und Vodafone telefoniert, zahlt in Nebenzeiten 19,08 Cent, bei den Netzen von E-Plus und o2 sind es 21,06 Cent. Das Paket wird ohne Grundgebühr und Vertragslaufzeit angeboten.
Beim Tarif freenetPhone Start gibt es eine Mindestvertragszeit von einem Jahr, eine monatliche Grundgebühr fehlt aber auch hier. Rund um die Uhr zahlt der Kunde für Orts- und Ferngespräche 2,61 Cent je Minute, Gespräche in Mobilfunknetze kosten 17,1 Cent.
 
Mindestvertragslaufzeit und Grundgebühr
Der dritte Tarif, freenetPhone Basic, wird ebenfalls mit einer Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten offeriert, hier erhebt Freenet eine Grundgebühr von 3,23 Euro pro Monat. Die Preise liegen auf gleicher Höhe wie beim Paket freenetPhone Start, allerdings erhält der Kune noch 120 Freiminuten für Gespräche ins deutsche Festnetz. Nicht genutztes Guthaben verfällt zum Monatsende.
Das teuerste Paket, freenetPhone Comfort, kostet pro Monat 10,87 Euro. Dafür kann per Flatrate ins deutsche Festnetz telefoniert werden, Gespräche in Mobilfunknetze kosten 15,20 Cent je Minute.
 
(AA)
Anzeige

Home  |   Impressum  |   Datenschutz