Europas größter Medienkonzern Bertelsmann und die spanische Telefongesellschaft
Telefonica werden einem Pressebericht zufolge das Internetportal Lycos nicht
los. Die beiden Grossaktionäre versuchten seit einigen Monaten, ihre Anteile zu
veräußern, berichtet die FTD heute unter Berufung auf informierte Kreise.
Bislang hätten sie noch keinen Erfolg damit erzielt.
Unter anderem seien in den vergangenen Monaten die Lycos-Rivalen AOL, United
Internet sowie Tomorrow Focus kontaktiert worden, hieß es im Bericht weiter.
Dabei sei bereits ein konkreter Verkaufspreis genannt worden. So seien die
Eigner von einem Preis von rund 200 Millionen Euro ausgegangen, hieß es. Dieser
Preis setze sich aus den Lycos-Barreserven von knapp 150 Millionen Euro sowie
einem Aufschlag von 40 Millionen bis 60 Millionen Euro zusammen. |