17.07.2008
Bessere und schickere Hardware

Was nützen die günstigsten Preise, wenn es an geeigneten Geräten fehlt? Der Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Deutschen bei der Nutzung des Mobilfunkgerätes vor allem Telefonieren und SMS schreiben. Die nächstbeliebteste Nutzung betrifft eine Offline-Funktion, den Wecker.

Zahlreiche Bremsfaktoren
Ein Faktor, der das mobile Internet zunächst lange ausgebremst hat, ist die Gestaltung der Mobilfunkgeräte: Telefone mit Mini-Bildschirm, deren Tastatur mühsam zum SMS-Schreiben verwendet werden konnte.

Auf der anderen Seite steht das Laptop bzw. Notebook / Subnotebook. Das hat im Gegensatz zu den Mobilfunk-Geräten einen wesentlich größeren Bildschirm und – gerade für den Einsatz im Business-Bereich – auch eine richtige QWERTZ-Tastatur. Und: Mit Dokumenten aller Art kann ein halbwegs normal ausgestattetes Laptop genauso umgehen, wie ein PC; das ist bei Handys alles andere als selbstverständlich.

Der Nachteil liegt allerdings auf der Hand: Derartige Geräte sind schwer und sperrig und keineswegs für den mobilen Alltag geeignet, schon gar nicht im privaten Bereich. Zwischen den beiden Polen klaffte lange Zeit eine große Lücke, die sich langsam schließt.

Schließlich hakte es bei der Hardware oft mit der Konfiguration des Gerätes für den mobilen Einsatz. Auch hier wird jüngst Abhilfe geschaffen.

iPhone bringt den Durchbruch
Erst das iPhone hat hier einen revolutionären Durchbruch geschafft. Durch die Gestensteuerung konnte die Tastatur entfallen, der Bildschirm im Gegenzug dramatisch anwachsen. Hier erst macht das Internet richtig sind, ganz zu schweigen von Spielen und anderen Unterhaltungsmöglichkeiten wie dem Fernsehen.

Und auch für den Business-Bereich bietet das iPhone, vor allem das der zweiten Generation, einige wichtige Faktoren, die das Gerät zum mobilen Mini-Büro machen sollen. Was fehlt ist die QWERTZ-Tastatur, doch da bietet die Konkurrenz zum Apple-Kult-Gerät durchaus interessante Alternativen.

Einige Smartphones haben eine derartige Tastatur mit an Bord, oft per Slider verborgen, und machen so das Gerät wirklich zum funktionsfähigen Mini-Büro mit der Möglichkeit, mobiles Internet zu nutzen.

Ganz wichtig ist natürlich die Fähigkeit, UMTS zu nutzen. Auch das wird erst noch zur Selbstverständlichkeit, wie das iPhone zeigt: Erst das iPhone 3G, die zweite Generation des Gerätes, hat UMTS mit an Bord.

Schick ist in
Und das iPhone hat auch in anderer Hinsicht eine wichtige Vorreiter-Rolle, vor allem für den Gebrauch des mobilen Internets im privaten Bereich. Es ist schick. Und für viele Privatnutzer zählt das mindestens so viel, wie die Gebräuchlichkeit.

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Mobiles Internet: Entfesselung des Büros
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