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Handover
Ein "Handover" ist ein administrativer Akt der Mobilfunksteuerzentrale. Ein "Handover" findet dann statt, wenn ein Mobiltelefon von einer Mobilfunkzelle in eine andere bewegt wird. Die laufende Funkverbindung wird an eine andere Mobilfunkzelle übergeben. Dabei darf ein laufendes Telefongespräch nicht unterbrochen werden, und es dürfen auch keine akustischen Störungen auftreten. Ein Handover kann auch zwischen zwei unterschiedlichen Mobilfunkstandards erfolgen, z.B. zwischen dem UMTS- und dem GSM-Netz.

HSDPA
HSDPA ist die Turbo-Version von UMTS, oder das `UMTS der II. Generation´

HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access und ist die "Turbo-Version" von UMTS. Die HSDPA-Technik steigert die maximale Bandbreite bei der Datenübertragung im UMTS-Netz von derzeit 384 Kilobit auf 1,8 Megabit pro Sekunde. So erreichen die Nutzer beim Surfen im Internet per Mobilfunk ein vergleichbares Tempo wie im Festnetz über DSL-Anschlüsse.

HSUPA
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist als leistungsfähige Erweiterung von WCDMA/UMTS längst ein Begriff. 2007 wird der neue Standard High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) an den Start gehen.
Die Vorteile, die HSDPA für den Downlink bringt, soll HSUPA im Uplink erzielen: Steigerung von Datenraten und Durchsatz sowie Reduzierung der Zugriffszeiten. Auch mit HSUPA werden Datenraten von einigen Mbit/s möglich sein. Durch die Kombination von HSDPA und HSUPA erlebt der Teilnehmer noch einmal deutlich kürzere Zugriffszeiten auf eine Anwendung.

HSDPA/HSUPA
Als eine Weiterentwicklung des WCDMA-Mobilfunkstandards der dritten Generation (3G) bietet HSDPA/HSUPA mobile Hochgeschwindigkeitsverbindungen, vergleichbar mit der Leistungsfähigkeit von kabelgebundenen Breitbandverbindungen.
HSDPA/HSUPA ermöglicht es Verbrauchern, E-Mails mit sehr großen Dateianhängen zu versenden und zu empfangen, interaktive Spiele in Echtzeit zu spielen, hoch auflösende Bilder und Videos zu empfangen und zu versenden, Video- und Musikinhalte zu übertragen oder eine Verbindung zu ihrem Büro-PC herzustellen – all das mit einem mobilen Endgerät.
Mit HSDPA (High-Speed Downlink Packet Access) wird die Geschwindigkeit bezeichnet, mit der Verbraucher große Dateien empfangen können. Gemeint ist damit der sog. Downlink.
Mit HSUPA (High-Speed Uplink Packet Access) wird die Geschwindigkeit bezeichnet, mit der Verbraucher große Dateien senden können. Gemeint ist damit der sog. Uplink. Siehe dazu "Neue UMTS/HSDPA- und CDMA-Dualband-Module" (15. Januar 2007)

HSOPA
High Speed OFDM Packet Access (HSOPA, auch als Long Term Evolution (LTE) oder Super 3G bezeichnet) ist ein möglicher Nachfolger von UMTS.
HSOPA/LTE ist ein Konzept von Nortel und verwendet Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM) sowie multiple-input multiple-output (MIMO) Antennen Technologie. Damit soll es den Mobilfunkanbietern möglich sein 10mal mehr Anwender zu unterstützen und neben Sprache auch Dienste wie interaktive Applikationen inklusive Hochgeschwindigkeitsdatentransfer und Handy-TV/IPTV anzubieten.
Bereits jetzt sind hohe Datenraten mit UMTS möglich. Es wird erwartet, dass der Bedarf weiter steigt. Gegenüber der alternativen Technologie WiMAX soll HSOPA den Mobilfunkanbieter einen kostengünstigen evolutionären Migrationspfad von UMTS über HSDPA und HSUPA zu HSOPA ermöglichen. Dabei wird in jedem Schritt Funktionalität und Datenrate erhöht. Auch soll eine effizientere Nutzung des Spektrums erreicht werden. Bisher wurden experimentell Downlink-Datenraten von 37 Mbit/s über einen 5 MHz Kanal erreicht.

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