E


E-Netz
GSM-Netz, das auf der 1800 Mhz-Frequenz arbeitet. Im Unterschied zum D-Netz ( 900 MHz) ist die Reichweite der Funkzellen geringer. Es können jedoch mehr Teilnehmer gleichzeitig telefonieren. In Deutschland betreiben E-Plus und O2 (ehemals: Viag Interkom) ein E-Netz.

EDGE
Abkürzung für englisch Enhanced Data Rates for GSM Evolution, Technologie, die höhere Datenübertragungsraten in GSM-Netzen ermöglicht. Während heute bei GSM eine maximale Übertragungsrate von 14,4 kBit/s erzielt werden kann, schafft EDGE dank verbesserter Kodierung bis zu 48 kBit/s.

EFR
Enhanced Full Rate bezeichnet einen Sprachübertragungsstandard. EFR erziehlt durch eine verbesserte Sprachcodierung eine sehr hohe Verständigungsqualität. Die ursprüngliche Datenrate von 13 kbit/s bleibt bei dem Verfahren erhalten.

Einbuchen
Nach dem Einschalten eines Handys muss sich das Gerät im Netz anmelden. Bei diesem "Einbuchen" werden mehrere spezifische Daten an den Netzbetreiber übermittelt. Diese Daten enthalten u.a. Informationen über den Kunden und dessen Tarifkonfiguration.

EIR
Equipment Identity Register. Register zur Identifikation von Handys anhand deren Seriennummer (IMEI) im GSM-Netz.

ENUM
ENUM macht das Internet zum Telefonnetz - Eine Nummer "für alle Fälle" - Dank ENUM (Electronic Number Mapping) können erstmals Ressourcen im Internet über klassische Telefonnummern erreicht werden. Die bei Internet-Anwendungen üblichen Adressen für E-Mail, Webseiten, aber auch VoIP-Telefone, bestehen typischerweise aus Buchstaben, Ziffern und diversen Sonderzeichen. ENUM verknüpft diese Adressen mit einer einfachen Telefonnummer, und löst damit das Problem, eine solche Adresse auch auf einem herkömmlichen Telefon mit Zifferntastatur eingeben zu können - eine Vorbedingung, um VoIP-Telefone leicht erreichen zu können.

ETSI TISPAN
ETSI TISPAN ist das Kompetenzzentrum für den Bereich der Festnetzkommunikation und zuständig für die Migration der leitungsvermittelten Netzwerke hin zu den paketorientierten Netzen mit einer kombinierten Architektur aus beiden Vermittlungsarten.

TISPAN ist für alle Standardisierungsaspekte von heutigen und zukünftigen konvergenten Netzen verantwortlich wie z.B. den Next Generation Networks (NGN). Dies beinhaltet den Service, die Architektur, die Protokolle und die Betrachtung der Quality of Services sowie der Sicherheit. Darüber hinaus befasst sich TISPAN mit den Mobilitätsaspekten beim Festnetz sowie mit der Verwendung von bestehenden und neuen Technologien.

Aktuell dazu: "France Telecom & Siemens: Fixed Mobile Convergence" in Cannes unter: http://www.umts-report.de/umtsnews.php?show=5593.

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