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Neuer Name und endlich Multitasking – so in etwa könnte man über das neue Betriebssystem von Apple für das iPhone zusammenfassend urteilen. Statt iPhone OS ist jetzt die Rede von iOS, die Namensgebung folgt also dem, was man von Apple mit iPod, iPad, iPhone usw. bereits gewohnt ist.
Doch wäre ein neues Ladenschild allein nicht ausreichend für das neue Betriebssystem. Apple spricht von mehr als 100 neuen Features, die mit iOS4 Einzug gefunden haben. Ein wichtiges ist sicherlich Multitasking. Nach wie vor ist es die Leitlinie, dass Programme, die im Hintergrund laufen, die Akkus der Smartphones belasten. Jedenfalls hat sich Steve Jobs bei der Präsentation entsprechend geäußert.
Apple hat sich eine Form des Multitasking ausgedacht, die schonend für die Batterie und damit für positiv für die Laufzeit des iPhone sein soll. Diverse Applikationen, wie Skype oder Navilösungen, GPS-Funktionen usw. werden damit ihre Fähigkeiten besser entfalten können, denn bislang wurden diese einfach geschlossen, wenn man zum Homescreen gewechselt ist. Statt dessen informiert ein Doppelklick auf den Homebutton über alle laufenden Applikationen.
Neu ist auch, dass unter iOS drei Suchmaschinen zur Auswahl stehen. Wie bisher sind Yahoo und Google mit von der Partie, die dritte im Bunde ist Bing von Microsoft. Suchmaschinen gehören zu den wenigen Feldern, auf denen sich Apple nicht tummelt. Standard ist und bleibt allerdings die Google-Suche.
Besonders interessant ist auch die Neuerung, dass per iPhone Bücher digitaler Natur gelesen werden können. Das iOS4 hat iBooks mit dabei, das auch PDF in E-Mail-Anhängen öffnen kann. Für Bücher steht der iBook Store zur Verfügung, der als Quelle dient – neben iTunes und dem App-Store der dritte digitale Laden für das iPhone.
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