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Das LG Arena KM900 gilt als ein potenzieller Herausforderer des Kult-Handys iPhone von Apple. Nicht allein das große Display des Gerätes, mit dem die neue, sehr schicke Oberfläche in 3D dargestellt wird, darf als Kampfansage gewertet werden. Auch die Ausstattung des LG KM900 Arena gehört dazu: Denn unter der Haube gibt es reichlich fürs Geld, angefangen bei den Internetzugängen via UMTS / HSDPA, WLAN über einen MP3-Player bis hin zu einer Kamera mit fünf Megapixel.
Auffällig ist beim LG Arena KM900 die Unzahl an Kontakten, die man einspeichern kann. Diese lassen sich auch mit anderen Funktionen verknüpfen, etwa der Geburtstag des Kontakts mit dem Kalender, wo dieser seinen Platz findet. Überhaupt hat LG dem Organizer des KM900 Arena einiges Möglichkeiten mit auf den Weg gegeben, was den Nutzer freut. Mit einem Dokumenten-Anzeiger lassen sich Dokumente diverser Formate wie Word, Excel und PDF anzeigen.
Da das LG KM900 Arena noch eine Kamera mit an Bord hat, ist es wichtig, dass 7,5 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung stehen, auf denen Bilder und Videos, aber auch Musik-Stücke, mit denen der MP3-Player gefüttert wird, unterkommen können. Wem das nicht reicht, der kann noch auf eine microSD-Karte mit stolzen 32 Gigabyte zurückgreifen, was die Speichermenge dramatisch erhöht.
Das LG KM900 Arena ist sehr handlich konstruiert. 106 mal 55 Millimeter ist es flächig, 12 Millimeter Dicke sind zu vermelden. Mit 109 Gramm ist es außerdem recht leicht. Allerdings wird in Tests die Akku-Leistung des Gerätes kritisch gesehen: Mit 2,5 Stunden im Dauergespräch bei ausgeschöpfter Sendeleistung fällt diese geringer aus als bei Wettbewerbern.
Wer mit dem Gerät viel Schreibarbeit erledigen will, muss sich mit einer QWERTZ-Tastatur virtueller Natur anfreunden. Diese gilt als recht knifflich zu bedienen, weil die Tasten nicht sonderlich groß ausfallen. Immerhin kann man sich eine Vibration als Feedback zum Tippen einschalten. Das Display misst drei Zoll, die Darstellung wird recht positiv bewertet.
Interessant wie großspurig ist die Benennung der Oberfläche als "S-Class": Ein Würfel mit vier Seiten, auf denen unterschiedliche Menüs zusammengestellt sind bzw. vom Nutzer zusammengestellt werden können. Hinsichtlich der Bedienung ist das Konzept sicherlich interessant, erste Praxistests haben der Oberfläche wie dem Touchscreen an sich gute Noten ausgestellt.
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