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Schon das iPhone 3G war deutlich schneller als der Vorgänger, jenes Ur-iPhone der ersten Generation. Die Käufer des iPhones 3G sollten die doppelte Geschwindigkeit erhalten, jetzt hat Apple noch einmal draufgelegt und das Tempo erneut verschärft. Die Leistung des Gerätes soll optimiert worden sein, der Prozessor für die Grafik mit mehr Power versehen worden sein: Die Taktung des Prozessors soll sich um stattliche 200 auf 600 MHz erhöht haben.
Wichtiger als die reinen technischen Daten ist das, was der Nutzer des Gerätes wirklich merkt. Und hier sehen die ersten Rückmeldungen nicht schlecht aus: Die Beschleunigung des Gerätes ist spürbar. Sei es bei den schneller startenden Programmen, den fixer erscheinenden Webseiten oder anderen Dingen: den Neuerungen, die ohne die größere Leistung beim iPhone schwer oder gar nicht zu realisieren gewesen wären.
Immer wieder werden in diesem Zusammenhand die Spracherkennung oder die Videoaufnahmen genannt, für die das iPhone 3G nicht ausreichend Power gehabt haben soll. Das allerdings ist schwer zu überprüfen. Anders dagegen der zweiten Geschwindigkeitsbereich: Das iPhone dient auch als mobiles Endgerät für das Internet, zumindest seit dem iPhone 3G. Das konnte UMTS bzw. HSDPA bis 3,6 Megabit, das neue iPhone 3G S kann auch mit dem UMTS-Beschleuniger HSDPA bis 7,2 Megabit umgehen.
Das ist eine wesentliche Verbesserung für alle, die mit dem iPhone 3G S von unterwegs auf das Internet zugreifen wollen. Voraussetzung ist allerdings, dass das Mobilfunknetz auch bereits entsprechend ausgebaut worden ist. In Deutschland hat T-Mobile bekanntlich die exklusiven Vermarktungsrechte des iPhones 3G S. Die Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom bietet ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz, das tatsächlich auch bereits in einigen Bereichen für HSDPA ausgebaut ist. Informieren kann man sich hier:
Funkversorgung in Deutschland
Mit HSDPA, dem UMTS-Beschleuniger, ist es möglich, beim Herunterladen von Daten aus dem Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit je Sekunde. Das Maximum wird man allerdings nur in Ballungsräumen der Republik erreichen können, sonst nützt auch das schnellste iPhone nichts. Außerhalb Deutschlands wird man oft von derartigem Tempo nur träumen dürfen – was die langen Wartezeiten beim Öffnen von Internet-Seiten vielleicht überbrückt.
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