17.07.2008
Inhalte sind Trumpf

Auf die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis sich das mobile Internet durchsetzen konnte, gibt es auch noch eine ganz andere Antwort: Lange haben einfach die richtigen Inhalte gefehlt.

Das gilt sowohl für die Software auf dem Gerät selbst, die zu mobilem Internet befähigt, als auch für das Internet und die hier angebotenen Möglichkeiten.

Software-Vielfalt
Das ändert sich rapide. Wieder kann das iPhone 3G als wichtiges Beispiel dienen: Denn erst hier wird das Gerät nicht nur mit den Software-Möglichkeiten aus dem Hause Apple ausgestattet sein, sondern auch die Produkte freier Entwickler zur Verfügung haben.

Ein typisches Beispiel ist Navigationssoftware, die GPS benötigt. Aber auch die Fähigkeit, an E-Mails angehängte Dateien zu verwenden und zu bearbeiten, ist zentral. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Datendienste sind das Zauberwort
Das Pendant ist das Internet. Hier hat es natürlich schon seit einiger Zeit zahlreiche wirklich interessante Informationen gegeben, die man mobil gern zur Verfügung haben wollte: Börsenkurse, Wetterdaten, Sportergebnisse. Allerdings sind diese erst mit der besseren Hardware und dem schnellen Netz mobil nutzbar geworden.

Darüber hinaus stehen nach und nach Inhalte für das mobile Web zur Verfügung, die im heimischen PC längst gewohnheitsmäßig verwendet werden. Seien es Youtube und andere, die viel diskutierten Web-Netzwerke oder Blogs, Fotos, Videos: Erst nach und nach werden diese Web 2.0-Möglichkeiten auch für den mobilen Gebrauch interessant.

Das gleiche gilt für Datendienste mit Entertainment-Schwerpunkt, allen voran Spiele, Musik und Fernsehen. In einigen Staaten des Globus ist es durchaus keine Seltenheit, mobil TV zu sehen.

Leerzeiten überbrücken
Die Motivation kommt von den Leerzeiten: Die langweiligen Pendlerfahrten zur Arbeit oder das Warten an der Haltestelle oder im Bahnhof oder vor der Sporthalle/Schule usw., in der die Kinder gerade irgendeine Veranstaltung haben. Diese Zeit will gefüllt werden und hier bietet das mobile Endgerät mit entsprechenden Inhalten eine gute Möglichkeit.

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