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Im Internet ist seit der Ankündigung des iPads von Apple eine umfassende Diskussion darüber im Gange, welchen Sinn die Neuerung macht: Apple verortet das iPad selbst als Brückenschlag zwischen iPhone und MacBook. Die Abgrenzung in beide Richtungen wird auch nicht bestritten, diskutiert wird vor allem, ob das iPad genügend Vorzüge aufzuweisen hat, um ein eigenständiges Dasein zu führen.
iPad Vorteile
Zu den Vorteilen des iPads, die immer wieder genannt werden, zählt der Chip. Der trägt den Namen A4 und ist mit einem Gigahertz Taktfrequenz ausgestattet. Damit hat das iPad nach Einschätzung von Experten ausreichend Power mit auf den Weg bekommen, um für den größeren Bildschirm gerüstet zu sein.
Der gehört zu den zweiten Aufmerkern: kleiner zwar als beim Laptop, signifikant größer als beim iPhone. Das erhöht die Anwendungsmöglichkeiten des iPad und die Gebräuchlichkeit, etwa der virtuellen QWERTZ-Tastatur am unteren Bildschirmrand gegenüber dem iPhone beträchtlich. Gleiches gilt für Spiele, Filme und andere Multimedia-Anwendungen – überhaupt für alles, was auf dem iPhone läuft, dort wegen des kleineren Bildschirms nicht so viel Spaß mach.
Wie viele andere Produkte von Apple bringt das iPad ein ansprechendes Design mit. Wer einen der zahlreichen Netbooks, Notebooks oder Laptops neben das iPad stellt, wird das wohl bestätigen. Kein Klapprechner mehr, sondern mit schicker Touchscreen-Oberseite und stylischer Unterseite versehen.
Die fehlende Vertragsbindung des iPad ist auch ein distinktives Merkmal gegenüber dem iPhone, ein SIM-Lock wird es wohl nicht geben. Somit kann sich der Nutzer zum iPad das gewünschte mobile Internet hinzuholen, wo er will.
Für manche Zeitgenossen gehört auch iWork zu den Vorzügen des iPads, womit sich Apples neues Gerät vom iPhone und iPod touch abhebt: Denn mit dem iWork-Bundle soll der Anwender schon richtig arbeiten können, vielleicht nicht so gut wie mit einem Laptop, aber deutlich besser als mit den kleinen iPhones.
Zu den positiven Dingen, die das iPad mit sich bringt, gehört auch die intuitive Steuerung des Gerätes. Das zielt auf jene, die sich mit Maus oder Trackpad usw. nicht haben anfreunden können, dafür aber willens sind, mit dem Finger auf dem Bildschirm zu hantieren.
iPad Nachteile
Augenfällig am iPad ist die vergleichsweise geringe Speicherkapazität von 16 Gigabyte. Das ist wirklich nicht viel, auch wenn man mit dem iPad keine Fotos schießen kann (was manchem Zeitgenossen auch übel aufgestoßen ist). Doch für Programme, Filme, Bilder, Daten aus dem Internet usw. benötigt man auch reichlich Speicherplatz.
Seltsamerweise hat Apple das iPad nicht mit einem SD-Kartenleser versehen, womit man wenigstens den knappen Speicher aufpeppen könnte. Ein USB-Anschluss wird auch schmerzlich vermisst. Auch fehlt eine Webcam nach Einschätzung vieler, denn für einen kommunikativen und allzeit vernetzten Alleskönner im Stile des iPad gehört das dazu.
Apropos: UMTS bzw. HSDPA ist für das iPad Pflicht, das relativiert den günstigen Einstiegspreis, der sich für 3G-Versionen des iPads erheblich erhöht. Und ohne UMTS ist das iPad nicht sonderlich sinnvoll. Eine andere Einschränkung ist das Fehlen von Plug-Ins, vor allem Flash. Apples Begründung, das enthalte zu viele Bugs, können viele Kritiker nicht nachvollziehen.
Für jene, die im iPad ein Arbeitsgerät sehen, das vielleicht das Laptop ersetzen kann, ist das Fehlen der Möglichkeit, mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen zu lassen, eine zu starke Einschränkung. Überhaupt: Viele bemängeln, dass man mit dem iPad weder das Mobiltelefon noch das Laptop ersetzen kann, sondern wenigstens ein weiteres Gerät mit sich herumschleppen muss.
In eine ähnliche Richtung führt die Kritik am iPad, das es keinen PC adäquat ersetzen könne. Gerade für jene, die sich mit den Rechnern schwer tun und auf ein einfaches, intuitiv zu steuerndes Gerät zum surfen, mailen usw. gewartet haben, soll das eine signifikante Einschränkung sein.
Das iPad wird zwar von vielen als schick angesehen, doch gibt es Einschränkungen: Wegen des breiten Randes sei das iPad bei weitem nicht so eine Augenweide wie erhofft, meinen einige Kritiker. Und die gebogene Rückseite des iPad macht sich ebenfalls nicht gut, meinen diese: vom Aussehen her und wegen des Kippelns, wenn das iPad aufliegt.
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