11.03.2010
Das Apple iPad - Was das Neue ist und können soll  

Die Flut der Meinungsäußerungen um die Frage, ob man sich das iPad kauft oder nicht ist eng damit verbunden, was das iPad eigentlich kann. Denn von vielen wird die Frage gestellt, wer das iPad eigentlich braucht – was die jeweils individuelle Antwort des Fragestellers schon vorwegnimmt.


Fingertip und Docking-Option
Um sich ein Bild zu machen, ist ein Blick auf die technischen Fähigkeiten des iPad durchaus sinnvoll. Und hier ist zuallererst das zu nennen, was die vermeintlichen Konkurrenten Netbook und Laptop nicht haben: der Touchscreen. Wie beim iPhone kann der Benutzer das iPad per Fingertip benutzen. Maus, Tastatur usw. sind nicht nötig, allerdings gibt es eine Andockstation.


Über den Touchscreen lassen sich die Programme starten und bedienen oder die Daten ordnen. Auch können Texten per QWERTZ-Tastatur auf dem Bildschirm geschrieben werden, was wegen der relativen Größe des Displays beim iPad durchaus komfortabler möglich ist als beim iPhone. Die Auflösung des Displays beträgt 1.024x768 Pixel, man kann das iPad hochkant und quer benutzen.


Die Zielgruppe des iPad schreibt somit längere Texte als der Nutzer des iPhone, aber auch keine Romane. Für richtiges Arbeiten ist zwar ein iWork genanntes Office-Paket an Bord, doch dürfte das iPad nur eingeschränkt für Arbeit verwendet werden. Schon die eingeschränkte Fähigkeit, mehrere Programme gleichzeitig laufen zu lassen, grenzt das iPad vom MacBook ab. Das iPad ist für alles zwischen SMS und Arbeitstexten gedacht – E-Mails etwa oder Internet-Beiträge in Foren usw.


Begrenzungen: Speicher, Multitasking
Auch der relativ begrenzte Speicherplatz zwischen 16 und 64 Gigabyte fällt auf. Da das iPad keine Kamera enthält, bleibt die Springflut an Bildern aus. Doch ob der Speicherplatz für Multimedia-Anwendungen, der zweiten großen Spielwiese des iPad, ausreicht, muss abgewartet werden. Filme und Spiele sind auch speicherhungrig.


Auch der relativ begrenzte Speicherplatz zwischen 16 und 64 Gigabyte fällt auf. Da das iPad keine Kamera enthält, bleibt die Springflut an Bildern aus. Doch ob der Speicherplatz für Multimedia-Anwendungen, der zweiten großen Spielwiese des iPad, ausreicht, muss abgewartet werden. Filme und Spiele sind auch speicherhungrig.


Für die Programme und Applikationen, die sich der iPad-Nutzer auch aus dem App-Store von Apple herunterladen kann, ist aber erst einmal genug Platz vorhanden. Die Apps, die auf dem iPhone funktionieren, soll man durchaus auch auf dem iPad nutzen können, wird von Apple versichert. Gleiches gilt für die Gestensteuerung des iPhone, die man auch beim iPad nutzen können soll.


Beschränkungen gibt es auch bei der Kommunikation. Über die fehlende Kamera darf niemand traurig sein, denn wer wollte mit dem iPad Bilder schießen? Mit WLAN und Bluetooth hat das iPad schon einiges an Bord, doch um GPRS und EDGE-Tempo hinter sich zu lassen, muss für UMTS bzw. HSDPA ein Aufpreis bezahlt werden. Und ohne das ist und bleibt mobiles Internet qualvoll langsam.


Optik
iPad 3 Seiten AnsichtDer wohl größte Unterschied zum herkömmlichen Netbook oder Laptop ist die Optik des iPad. Das iPad muss kein Klapprechner sein, wofür das große Touchscreen sorgt. Damit kann Apple dem iPad ein gewohnt schönes Aussehen mit auf den Weg geben. 1,3 Zentimeter dünn, trotzdem rund 700 Gramm schwer und mit einem 9,7 Zoll großen Touch-Display versehen ist das iPad ansehnlicher als die Klapprechner.


Der Bildschirm weist eine Hintergrundbeleuchtung auf, die Helligkeit des Displays soll das iPad automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung anpassen. Unter der Haube werkelt ein Chip mit dem Namen Apple A4, der mit einer Taktfrequenz von einem Gigahertz daherkommt. Der Akku soll eine Standby-Zeit von mehreren Wochen aushalten, weiterhin bis zu zehn Stunden Betrieb erlauben.


Konkurrenz auch für mobile Spielgeräte
Zum Vermarktungsstart des iPad sollen bereits mehr als 100.000 Apps zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Sektor dürften neben dem Internet und diversen Multimediaanwendungen auch Spiele sein. Auch wenn keine Maus zur Steuerung da ist, wird das iPad genügend Möglichkeiten bieten, sich die Zeit beim Spielen zu vertreiben.


Schon das iPhone hat hier etablierten mobilen Spielsystemen erheblich zugesetzt, denn die Kombination aus Mobiltelefon und Spielgerät ist vorteilhaft für jene, die lieber ein Gerät weniger als mehr in der Tasche haben. Und das iPad hat wegen des großen Bildschirms auch einen gewaltigen Vorteil gegenüber den mobilen Spielkonsolen.




Lesen Sie auf den folgenden Seiten:

» Das Apple iPad - Was das Neue ist und können soll.
» Wann ist das iPad zu bekommen?
» Das iPad scheidet die Geister - Pro und Kontra.
» iPad: Klons und Konkurrenten.
» Apples iPad: Luxus vor Nutzus, eine Einschätzung.
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